Samstag, 28. Oktober 2006
Outback light und Schnabeltiere
Seit Gesternabend sind wir wieder an der Kueste, nach dem fantastischen Erlebnis auf Fraser war der Tripp ins Landesinnere eher ein bisschen hart... von Kilometer zu Kilometer wurde es trockener, staubiger, trister. Nachdem wir am Donnerstag ca. 600 Km abgespult hatten, sind wir in der Steinkohlebergbaustadt Blackwater in einem eher schaebigen Motel untergekommen. Wenn man die ganze Zeit in vor Leben strotzenden, schoenen Kuestenorten war und dann in einem grauen Industriekaff landet! Ihr koennt es euch denken.

Aber von Blackwater aus sind wir am Freitag in den Blackdown Nationalpark, der uns fuer alles mehr als entschaedigt hat. Der Nationalpark ist ein 600 Meter hohes Sandsteinplateau, dass aus der staubigen flachen Landschaft einfach so aus heiterem Himmel aufragt. Der Weg nach oben war schon ein Abenteuer fuer sich, uebele Serpentinen und natuerlich alle unbefestigt. Somit ist die Gelaendegaengigkeit des Toyota Camry aufs Neue bewiesen. Wir machten einen tollen Bushwalk hinauf in die Felsen, welche von Handmalereien der Aborigines geschmueckt sind.
Abends erreichten wir Mackay wo wir in einem netten Motel beim BBQ und Sprung in den Pool den Tag besiegelt haben.
Heute am Samstag sind wir in den Eungella Nationalpark und haben uns auf Schnabeltiere auf die Lauer gelegt. Einen halbe Stunde lang lag ich mit Kamera und Teleobjektiv fuer das ultimative Foto bereit. Dann bekamen wir Hunger, ich also ans Auto. Kaum war ich zurueck, zeigte mir Janina ein Schnabeltier in Grossaufnahme! Shit happens! Natuerlich kam danach keines mehr so nah heran, aber wenigstens konnte ich in weiterer Entfernung ein Schnabeltier beim Jagen durch das Tele beobachten, wenigstens was...

Heute sind wir in Arlie Beach angekommen, morgen starten wir zu einem Segelturn um die Whitsunday Islands.
Nach einigen Wirren mit unserer Unterkunft, haben wir mit viel Hilfe von zwei Aussies an der Touristinfo ein super tolles Hostel gefunden, wo wir den Abend mit selbstgekochten Pestonudeln und zwei eiskalten Toohey's Extra Dry ausklingen lassen.
See yar later
Janina und Artur

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Mittwoch, 25. Oktober 2006
The Paradise
Heute sind wir von unserem zweitaegigen Fraser Island-Trip zurueckgekommen. Fraser Island heist auf bei den Aborigines K'Gari, uebersetzt: Das Paradies. Und genau so ist es da auch! Endlose Sandstraende... ueberhaupt gibt es da Sand in allen Farben und Formen, wer dachte Sand = Sand, der hat geirrt. Im Paradies gibt es ca. 70 Sandarten... von dunkel bis hell, von grob bis sehr fein. Und der feine ist auch der, der in jeder, jeder Ritze haengen bleibt, da haben wir noch in Wochen was davon.
Auch wenn K'Gari nur ca. 150 Km lang ist, gibt es dort doch drei verschiedene Waldarten.
Auf Fraser Island gibt es keine Strassen, ohne Allradfahrzeug und entsprechende Faehigkeiten am Steuer kommt man hoechstens von Sandkuhle zu Sandkuhle, deswegen habe wir eine Tour gebucht, wo uns ein Guide mit einem Allradbus und dessen maechtig ueber die Insel gefahren hat, dabei kamen noch reichlich Informationen zur Insel und dessen Flora und Fauna rueber, auch hat uns der Fahrer mit zahlreichen Gedichten und Aussie-Anekdoten erfreut... ein sehr lustiges Voelkchen...
Am ersten Tag waren wir im Regenwald spazieren, haben einer Phyton auf einem Meter Entfernung beim Verdauen zugeschaut und uns an der Pflanzen- und Vogelwelt ergoetzt.
Von einer Klippe 60 Meter ueber dem kristallklaren Meer konnten wir Delphine beim Springen beobachten, auch Schildkroeten und Haie waren zusehen. Wegen der Haie ist es auch keine gute Idee im Meer zu schwimmen. Das braucht man auf Fraser aber auch nicht, denn dort gibt es einige Suesswasserfluesse und -Seen. Gerade die Seen sind schoener anzusehen als jeder Strand der Welt, Wasser von smaragdgruen bis dunkelblau und reinster Siliziumsand. Der Sand ist auch immer gut fuer das Reinigen von Schmuck oder ein Peeling...
Und genau dort haben wir unseren zweiten Tag verbracht.

Nach dem Paradies geht es morgen Richtung Hoelle, zumindest was die Temperaturen angeht, ab ins Outback!

See yar later

Janina und Artur

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Montag, 23. Oktober 2006
Crocodiles, Koalas and Whales
How yar goin'! Den ganzen Reisefuehrern zum Trotz sagt kein Aussie G'Day... Da kann man sich gleich als Touri outen...
Wir sind den Highway 1 weiter Richtung Norden, an den Glasshouse Mountains vorbei haben im Australia Zoo vom Croc Hunter, Steve Irwin vorbeigeschaut, nachdem die uns 85 AUD fuer den Eintritt abgenommen haben, wurden wir Zeugen einer Krokodilfuetterung, haben graue und rote Kaengurus, eine Diamant Python, eine Eidechse sowie faule Koalas gestreichelt. So lethargisch wie die Koalas in den Baeumen haengen glauben wir langsam, dass die am Morgen in die Baeme gehaengt werden und am abend wieder raus... vielleicht sind die ja auch gar nicht echt? Habe nach der Batterieklappe gesucht...
Nach ca. 500 KM Highway (einspurig) sind wir am Abend in Hervey Bay in einer YHA eingekehrt.
Unsere Unterkuenfte werden immer spartanischer, (und billiger). Das Leben ist hier sehr teuer und fuer so einen Tagesausflug ist man gleich mal 100 Euro pro Person los...
Wo wir beim Tagesausflug sind: Heute war Whalewatching!
Um 7 Uhr raus aus den Federn, schnelles Fruehstueck und dann wurden wir auch schon aufgesammelt. Und als wir im Bus waren, fiel uns auf das die Kamera noch im Zimmer liegt... da war die Laune natuerlich auf dem Tiefpunkt. Als dann aber kurz nach der Abfahrt die ersten Passagiere bei stuermischer See von ihren Baenken auf Deck runtergewaschen wurden, stieg die Laune immens :-). Zum Glueck hatten wir noch die kleine Knippse dabei und da die Wale garnicht scheu bis ans Boot ranschwimmen gelangen doch noch ein paar schoene Bilder.
Alles in Allem doch noch ein gelungener Tag. Morgen geht es fuer zwei Tage auf Fraser Island die groesste Sandinsel der Welt mit einem 75 Meilenstrand.

See ya later...

Janina und Artur

P.S. leider kann man an keiner Internetstation Bilder hochladen...

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Samstag, 21. Oktober 2006
Waterfalls and Beachlife
Nach der vielen Natur im Inland haben wir uns Richtung Kueste gewendet, haben eine Wanderung zum Burning Mountain bei brutaler Hitze gemacht. Der Burning Mountain ist ein Kohlefloess das seit 5000 Jahren brennt und raucht. Genau das Richtige bei 35 Grad im Schatten.
Uebernachtet haben wir dann in Armidale, eine schoene Stadt mit vielen huebschen Gebaeuden im Kolonialstil. Wir waren in einem Hostel in einer alten kolonialstil Universitaet, riesig lange Gaenge und alte Moebel, war ein bisschen wie in "Vom Winde verweht". Und die Aussies sind auch ein komisches (aber nettes) Voelkchen, sehr kontaktfreudig.
Am naechsten Tag sind wir ueber den Waterfallway Richtung Kueste, hier findet man die groessten Wasserfaelle in Oz (Bemerkung: Australien ist ein sehr trockenes Land!).
Wir haben auch auf den Insidertipp eines ausgewanderten Paares gehoert und sind zum Skywalk in Dorrigo, war ein ganz schoener Umweg ueber 80 km uebelst enge Bergwege und Serpentinen, als wir ankammen war das ein 10 Meter langer Steg auf Baumwipfelhoehe... sonst nix... ergo: Nicht immer Insidern glauben.
Wir kammen dann auch sehr spaet hier in Byron Bay an (um 18 Uhr wird es hier dunkel) und hatten ganz schoenen trouble eine Bleibe zu finden. Sind dann doch noch in einem Hostel am Strand untergekommen... wirklich sehr rustikal... aber fast direkt am Strand und lauter junge Backpacker...
Heute haben wir mal fuer einen Tag der Strasse entsagt und sind hier am Strand geblieben, leider ist das Wetter etwas wechlselhaft, sodass wir es bei einem Spaziergang und Einkaufsbummel bewenden liessen (ich habe jetzt auch ein paar Aussie Nationalschuhe: FlipFlops).
Morgen geht es weiter die Kueste hoch, diesmal waren wir schlauer und haben die Bleibe bereits per Telefon gebucht, entweder das oder ich habe irgendwas gekauft (ein Hotel?), wie gesagt ist das Aussieenglisch sehr schwer zu verstehen und ueber ein oeffentliches Telefon erst...

So long

Janina und Artur

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Mittwoch, 18. Oktober 2006
Beware for dead wildlife
Wir haben unsere Ghost Tour gut hinter uns gebracht und den Horror noch in einem Pub bei ein paar EXTRA DRY herunter gespuelt...
Gestern haben wir dann unseren Mietwagen abgeholt, wie sollte es auch anders sein: Toyota Camry mit Automatik (nur fliegen ist schoener). Janina hat uns dann mit Erfolg unfallfrei durch den Berufsverkehr in Sydney gebracht. Der Verkehr alleine ist schon nicht schlecht in einer fremden Grossstadt aber dann auch noch linksrum... RESPEKT!
Wir sind dann Richtung Westen in die Blue Mountains ein riesiges (Ur-)Waldgebiet mit riesigen Farnen und Eukalyptusbaeumen, durch die aetherischen Oele, welche immer aufsteigen sehen die Berge von weitem blau aus.
Nach ein paar kurzen Bushwalks haben wir dann nach einer Unterkunft fuer die Nacht gesucht, ist garnicht so leicht, aber mit etwas Glueck sind wir dann in einem Motel eingekehrt... nicht schoen aber mit einer schoenen Flasche Rotwein...
Heute sind wir weiter ins Upper Hunter Valley von wo aus wir morgen zu ein paar Weinguetern starten.
Viele Gruesse Janina und Artur

P.S. Wir haben auch schon die ersten lebenden Kaengurus, verschiedenste Papageien, sowie eine Schlange auf der Strasse gesehen.
Laut Reisefuehrer soll man beim Fahren durch die Nationalparks auf Wildlife achten. Jedoch liegt hier zumeist totes Wildlife in Form von ueberfahrenen Kaengurus und Wombats am Strassenrand.

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Montag, 16. Oktober 2006
Sydney Ghost Tour
So nach einem turbulenten Flug (wurden ganz schoen druchgeruettelt) sind wir gestern Abend in Sydney gelandet. Da wir ganz schoen platt waren haben wir uns direkt ein Taxi genommen und sind fuer 40 AUD ins Hotel gefahren, nach 22 Stunden hatten wir keine Lust mehr auf Bus etc. Waren dann aber doch gestern noch was Essen, Burger King ist hier Hungry Jack's.
Jetzt gehen wir noch ein bisschen die Attraktionen abklappern und heute Abend geht es auf die Ghost Tour :"Marcabre Tales of Muder, Suicide, Hangings and Hauntings in the Birthplace of Australia." HUHUHH

Solong Janina und Artur

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Sonntag, 15. Oktober 2006
Singapore Changi Airport
So, der erste Brocken ist geschafft, jetzt sind wir schon seit ca. 18 Stunden auf den Beinen (12 davon auf dem Hintern im Flieger) und haben auch schon die Uhr um 6 Stunden (bei euch 2 bei uns 8 Uhr) vorgestellt.
Hier am Airport ist alles voll mit Orchideen-Gaerten und alles kostet 500 SD Strafe!
Versuchen artig zu bleiben, vielleicht schlagen wir die letzte Stunde noch mit einer Sauerstoffdusche oder Massage tot.
Viele Gruesse Janina und Artur
(p.s. es gibt hier auf den Tastaturen keine Umlaute)

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